Denk‘ ich oft an jene, die fehlen …

Streift die Stille durch die Wälder
im Traum aus Eis und Licht
liegt der Schnee auf Baum und Tälern
streicheln Flocken mein Gesicht
sehnt mein Herz sich nach der Heimat
nach Zuhause, Schutz und Halt
rückt das Leben näher zusammen
spiegeln Träume sich im Winterland …

(Refrain:)
Schneit der Himmel weiße Sterne,
werden Wünsche wieder wahr,
liegt die Welt im Silberschnee,
fängt die Zeit zum Träumen an …

Die Bäume stehen in tiefer Stille,
der Wind das Astwerk hebt,
die Kinder lachen
auf Seen und Bächen,
der Frost Schneeblumen an die Fenster weht,
schenken Fremde sich ein Lächeln,
reichen Menschen sich die Hand,
kommt die Welt sich etwas näher,
spiegeln Träume sich im Winterland …

(Refrain)

Funkeln Lichter in den Fenstern,
und ein Feuer wärmt ihn nachts,
denk ich oft an jene die fehlen,
und schau hinaus ins Winterland …

(Refrain, 2x)

Titel: Winter (Gregorian Version)
Album: Winter (EP)
Künstler: Unheilig, Gregorian

Weihnachten 2017 – das 3. allein

Lange habe ich mit mir gerungen: soll ich dieses Jahr einen Weihnachtsbaum aufstellen oder nicht? Nur für mich allein?

Ich hatte bis heute keine große Lust auf Weihnachten. Meine Tochter wollte an der Tradition nichts ändern – also fahre ich Heiligabend zu ihr, zum Schwiegersohn und zur Enkelin – und nicht umgekehrt sie alle zu mir (dann hätte ich ganz sicher mehr Motivation gehabt).

Doch heute habe ich den Weihnachtsbaum doch aufgestellt. Nur für mich. Und weil man nie weiß, ob man das nächste Weihnachten noch feiern kann …

So hat sich wieder diese inzwischen mehr melancholische als fröhliche Weihnachtsstimmung in meiner Wohnung (und in mir) „breit gemacht“, die so sehr dieser Komposition des berühmten Filmmusik-Komponisten John Williams entspricht: „Somewhere in my memory“

Candles in the window
Shadows painting the ceiling
Gazing at the fire glow
Feeling that gingerbread feeling
Precious moments
Special people
Happy faces
I can see …
Somewhere in my memory
Christmas joys all around me
Living in my memory
All of the music
All of the magic
All of the family home here with me …

Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich gesegnete Weihnachten.

Mögen Sie sich in Liebe und Dankbarkeit der Weihnachtsfeste erinnern, die Sie mit ihrem verstorbenen Angehörigen verleben durften, und mögen Sie trotz Traurigkeit schöne Momente beim diesjährigen Fest im Kreise von lieben und verständnisvollen Menschen erleben.

Gefühle und Bedürfnisse

Gefühle sind die Sprache unserer Bedürfnisse. Vielen ist dieser Zusammenhang oft nicht bewusst.

Einige Beispiele:

Trauer ist Ausdruck des unerfüllten Bedürfnisses nach Verbundenheit.
Angst ist Ausdruck des unerfüllten Bedürfnisses nach Sicherheit.
Ärger ist Ausdruck des unerfüllten Bedürfnisses nach Kooperation.
Wut ist Ausdruck des unerfüllten Bedürfnisses nach Anerkennung.

Für die Gesundheit sind die achtsame Wahrnehmung der negativen Gefühle und die Erfüllung der dahinter liegenden unerfüllten Bedürfnisse sehr wichtig.

Das Vermeidungs- und Abwehrverhalten gegenüber Gefühlen erzeugt Stress und Anspannung und auf lange Sicht psychosomatische Störungen.

Was unangenehme Gefühle am meisten nährt, ist Widerstand.
Je mehr Gefühle abgelehnt werden, desto hartnäckiger bleiben sie.

Die vollständige Akzeptanz der unangenehmen Gefühle entzieht ihnen die Macht und bewahrt vor negativen Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit.

Mehr Fragen als Antworten

… Wenn der Himmel ohne Farben ist
Schaust du nach oben und manchmal fragst du dich
Ist da jemand, der mein Herz versteht?
Und der mit mir bis ans Ende geht?
Ist da jemand, der noch an mich glaubt?
Ist da jemand? Ist da jemand?
Der mir den Schatten von der Seele nimmt?
Und mich sicher nach Hause bringt?
Ist da jemand, der mich wirklich braucht?
Ist da jemand? Ist da jemand? …


Künstler: Adel Tawil
Song: Ist da jemand
Album: So schön anders