Mediathek-Tipp: Sterben – wie damit leben?

Eine sehr sehenswerte Diskussion im Rahmen des SWR-Nachtcafés: „Sterben – wie damit leben?“, SWR, 1:30 h. verfügbar in der Mediathek bis 24.10.2020.

„97 sein“ – ein Kurzfilm

Ein 97-jähriger Philosoph (Dr. Herbert Fingarette) entdeckt kurz vor dem Ende seines Lebens, dass ein Großteil seines Denkens über den Sinn des Lebens und den Tod falsch sein könnte.

Ein sehr berührender Kurzfilm.

Titel: Being 97 (97 sein)
Regie: Andrew Hasse
Länge: 18 min
Sprache: Englisch

Niemals aufgeben

Heute morgen stand ich auf, und kurze Zeit danach empfand ich tiefe Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Ich dachte bzw. fragte mich: „Was soll das alles noch?“ oder „Werde ich noch einmal glücklich werden?“

Später beim Frühstück lief auf WDR2 „Never give up“ von Sia.

In diesem Song geht es darum, in schweren Zeiten nicht die Hoffnung zu verlieren.

Dieser Song läuft im Abspann des äußerst empfehlenswerten Films „Lion – Der lange Weg nach Hause“.

In diesem Film lebt ein fünfjähriger Junge in einem kleinen Dorf in Indien. Eines Tages begleitet er seinen großen Bruder zur Arbeit und soll eigentlich am Bahnhof auf ihn warten, doch als sein Bruder nicht auftaucht und auch seine Suche nach ihm erfolglos verläuft, klettert der Junge in einen leeren Zug, um dort auf ihn zu warten. Der kleine Junge schläft im Zug ein, und als er aufwacht, ist der Zug unterwegs in die 1600 Kilometer entfernte Millionenmetropole Kalkutta. Hier wird er von einem australischen Ehepaar aufgenommen und adoptiert. Als Erwachsener sucht er mittels Google Earth nach dem Bahnhof, an dem er seinen Bruder verloren hatte. Das Ende des Films verrate ich hier nicht.

Mir hat dieser Song beim Frühstück wieder etwas Zuversicht und Hoffnung gegeben, denn er erinnerte mich sofort an diesen berührenden Film …

Vielleicht der traurigste Liebesfilm

… ist für mich der chinesische Film „Heimweg“ (engl. „The Road Home“) mit der bezaubernden Zhang Ziyi aus dem Jahr 1999. Regie führte der chinesische Starregisseur Zhang Yimou. Er bekam für diesen Film auf der Berlinale 2000 den „Großen Preis der Jury“ (Silberner Bär).

Die Handlung des Films will ich hier nicht ausführlich erzählen – sie ist sehr gut in der Wikipedia dargestellt. Nur soviel: Es geht um das Begräbnis des Lehrers einer chinesischen Dorfschule und um die große Liebe der Witwe zu ihrem verstorbenen Mann, erzählt vom Sohn des Lehrers.

Die traurige Musik kann man auf YouTube hören:

Der Film selbst läuft nie im Fernsehen und natürlich auch nicht mehr im Kino. Selbst in Streaming-Angeboten ist er kaum zu finden. Die DVD ist neu ziemlich teuer; manchmal kann sie jedoch gebraucht günstig erwerben, z.B. im Amazon Marketplace.

Ein englischsprachiger Trailer ist auf imdb.com zu sehen.

Empfehlenswert!

Drei Spielfilme über Witwer-Schicksale

Drei Spielfilme über Witwer-Schicksale – eine Auswahl von mir – alle drei sehr unterschiedlich, alle drei unbedingt sehenswert.

drei-filme

Inhaltsangaben und weitere Informationen können Sie über die jeweiligen Links in der deutschen Wikipedia nachlesen.