Worte von Papst Franziskus zu Tod und Trauer

Im Familienpapier „Amoris laetitia“ (= „die Freude der Liebe“), einem nachsynodalen Schreiben von Papst Franziskus vom 19. März 2016, geht Papst Franziskus am Ende des 6. Kapitels im Abschnitt „Wenn der Stachel des Todes eindringt“ [Nr. 253-258] auf die Themen Tod und Trauer ein.

Dieser Abschnitt ist durchaus lesenswert, auch für Menschen, die mit der röm.-kath. Kirche nichts am Hut haben.

Der Papst spricht Klartext, und in einer Sprache, die mühelos verstanden werden kann, z. B. dies:

Irgendwann während der Trauer muss man zu der Einsicht verhelfen, dass wir, wenn wir einen geliebten Menschen verloren haben, immer noch eine Aufgabe zu erfüllen haben und dass es uns nicht gut tut, das Leiden in die Länge ziehen zu wollen, als sei das eine Huldigung. Der geliebte Mensch hat weder unser Leiden nötig, noch erweist es sich für ihn als schmeichelhaft, wenn wir unser Leben ruinieren. Ebenso wenig ist es der beste Ausdruck der Liebe, jeden Moment an ihn zu denken und ihn zu erwähnen, denn das bedeutet, von einer Vergangenheit abhängig zu sein, die nicht mehr existiert, anstatt diesen realen Menschen zu lieben, der sich jetzt im Jenseits befindet.

Hier nochmals der Link auf diesen Abschnitt „Wenn der Stachel des Todes eindringt“ [Nr. 253-258].