Tipps

Was mir in meiner Trauer geholfen hat – eine unvollständige Liste von Ideen, mitgeteilt ohne Gewähr:

  • Tagesplan (aktuelle Aufgaben), Wochenplan (Putzen, Waschen, Mahlzeiten, …), Jahresplan (Bettwäsche, Fensterputz, …) aufstellen und abarbeiten
  • Täglich Gymnastik und Dehnübungen
  • Tägliches, flottes Gehen oder Laufen
  • Täglich Autogenes Training / Progressive Muskelrelaxation / Achtsamkeits- bzw. Atemmeditatation, ggf. erlernen – sehr gut sind die Audios von Stefanie Grabner, frei verfügbar auf YouTube
  • Selbstmitgefühl entwickeln und üben
  • Gesunde, regelmäßige Ernährung, Verzicht auf große Mengen von Suchtmitteln wie Alkohol, Drogen, Nikotin, Süßes
  • Sich selbst verwöhnen und beschenken: Massage, Restaurant- oder Cafébesuch, Museumsbesuch – auch dann, wenn es sich vielleicht schlecht anfühlt
  • Ein Positiv-Tagebuch führen: schöne, erfreuliche Erlebnisse sammeln, um die Achtsamkeit dafür zu stärken
  • Ein Erinnerungsbuch (Fotobuch) über den Verstorbenen erstellen – auch und gerade dann, wenn diese Beschäftigung viel Traurigkeit auslöst
  • Trauer nie unterdrücken, sondern ausleben, wann immer sie auftaucht
  • Trauerrituale etablieren: Friedhofsbesuche, Sterbetagserinnerung (Kerze anzünden); z. B. wöchentliche Erinnerung in den ersten 3 Monaten, monatliche Erinnerung im ersten Trauerjahr, später jährliche Erinnerung
  • Orte besuchen, die eine große Rolle in der Beziehung zum Verstorbenen gespielt haben
  • Trauerliteratur lesen – einige Vorschläge siehe hier
  • Trauergruppe oder Trauerseminar besuchen
  • Gottesdienstbesuche
  • Beten
  • Vorsichtig eine ehrenamtliche Tätigkeit aussuchen und aufnehmen
  • Nicht zu hart zu sich selbst sein
  • Sich die erforderliche Zeit nehmen – egal was das Umfeld dazu sagt
  • Verständnis aufbringen für ein Umfeld, das mit Trauer ggf. nicht gut umgehen kann oder das Unverständnis zeigt
  • Personen (Ärzte, Unfallgegner, Pflegepersonal, usw.), die in der Vergangenheit in Zusammenhang mit dem Verstorbenen Fehler begangen haben, verzeihen
  • Sich selbst verzeihen, wenn Dinge in der Vergangenheit in Zusammenhang mit dem Verstorbenen nicht optimal gelaufen sind